Übersicht
Die Ausbildungsdauer zum/zur Goldschmied/Goldschmiedin beträgt 3 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Goldschmied/in. Der Abschluss ist dem Gesellenbrief (§ 40 HWO) des Handwerks gleichgestellt.
Die Gold- und Silberschmiede erhalten im ersten Lehrjahr gemeinsamen fachpraktischen und theoretischen Unterricht. In diesem Orientierungsjahr wirst du am Beispiel selbst entworfener Werkstücke an die grundlegenden Metallbearbeitungstechniken wie Sägen, Feilen, Löten, Schmieden und Gießen herangeführt.
Entsprechend deiner persönlichen Neigung und Entwicklung entscheidest du dich gegen Ende des ersten Jahres, in welcher Fachrichtung du dich spezialisieren willst.
Die Ausbildung zum Goldschmied beinhaltet primär die Anfertigung von Schmuck und kleineren Objekten, wie Dosen und Flakons. Aufbauend auf die erlernten Grundfertigkeiten werden im zweiten und dritten Lehrjahr Techniken wie Fassen, Emaillieren, Filigran und Schweißen am Beispiel komplexerer Werkstücke aus Gold und Silber vermittelt.
Damit du zum Aufnahmetest zugelassen werden kannst, benötigen wir bis spätestens 20. Juni 2026 folgende Bewerbungsunterlagen per Post: Bewerbungsschreiben, handgeschriebener tabellarischer Lebenslauf, 3 Passbilder, Kopien der beiden letzten Schul- bzw. Abschlusszeugnisse und ganz wichtig: Zeichnungsmappe, nicht größer als DIN A3 (etwa 10-12 Zeichnungen, Aquarelle, etc., jeweils im Original, versehen mit einer Auflistung und Beschreibung der Arbeiten). Von handwerklich angefertigten Objekten können zusätzlich Fotos beigelegt werden.
Weitere Informationen findest du auf unserer Website www.bfs-ngl.de.
Über Staatl. Berufsfachschule für Glas und Schmuck
Die Staatliche Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz bildet in Vollzeit über die Dauer von drei Jahren Schülerinnen und Schüler in den Berufen Goldschmied, Silberschmied, Graveur sowie Glas- und Porzellanmaler aus.
Die Ausbildung in allen vier Berufen endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Auch die fachpraktischen Fähigkeiten werden ausschließlich in schuleigenen Werkstätten vermittelt.
Das berufsspezifische Spektrum der Techniken wird durch Workshops systematisch erweitert. Von sehr motivierten Handwerksmeistern und Künstlern intensiv begleitet, können sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren persönlichen Begabungen und beruflichen Zielen entfalten.
Die Schule pflegt seit Jahren intensive Kontakte mit verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland. Bei ausgeprägter kreativer Begabung und überdurchschnittlichem Engagement können unsere Schülerinnen und Schüler, z.T. auch ohne Hochschulzugang, im Anschluss an die Ausbildung dort direkt ein Studium aufnehmen.


